14.01.2012
Falk Biedermann betritt die ganz große Bühne
Am 14. Januar fand im niederländischen Eindhoven eines der größten und anspruchsvollsten Judo Turniere europaweit für die Altersklasse U15 (Jahrgang 1998, 1999, 2000) statt.
Aber nicht nur die besten Judokas aus ganz Europa waren zu diesem Spektakel angereist. So wurden auch Gäste unter anderem aus den USA , Indonesien, Südafrika und Russland begrüßt.
Mitten unter ihnen allen auch der zum jüngsten Jahrgang gehörende Falk Biedermann von Judo Club Greven, der kurz vorher extra noch die Prüfung für den Grün-Gurt (Mindest-Gradierung für dieses Turnier) abgelegt hatte.
Schwer beeindruckt von der kompletten Atmosphäre, ließ sich der junge Gymnasiast seine Nervosität aber nicht anmerken. Völlig konzentriert betrat er die Matte für seinen ersten Kampf gegen einen Gegner aus den Niederlanden. Nachdem es Falk im Kampfverlauf sogar gelang, die Oberhand zu gewinnen und er einige gute Ansätze zeigen konnte, passierte ihm ein Fehler, der leider nicht ungenutzt bleiben sollte, und so verlor Falk seine Auftaktkampf vorzeitig.
Dank des brasilianischen Poolsystems hieß es nun zittern. Denn nur wenn Falks Gegner es bis ins Halbfinale seines Pools schaffte, würde Falk in der Trostrunde erneut eine Chance bekommen. Ansonsten wäre das Turnier an dieser Stelle für ihn schon vorbei gewesen.
Falk aber hatte Glück und der Niederländer konnte sich durchsetzen, so das es für den Grevener weiterging.

In seinem zweiten Kampf stand ihm dann ein Rivale aus Belgien gegenüber . Nach kurzem Abtasten gelang es Falk, im Bodenkampf eine Würgetechnik anzuwenden und seinen belgischen Gegner so zur Aufgabe zu zwingen.
Mit diesem Sieg im Rücken stand Falk dann zum dritten Kampf bereit. Auch hier konnte der Grevener Athlet eine sehr gute Leistung abrufen aber leider nicht punkten. So ging der Sieg nach Ablauf der kompletten Kampfzeit an seinen schwedischen Gegner.
Aber trotz des frühzeitigen Aus kann Falk Biedermann, der als jüngster Jahrgang auf dieser Ebene auf Augenhöhe mithalten konnte, stolz auf sich und seine Leistung sein, versicherte der mitgereiste Regionaltrainer Teja Ahlmeyer.





Foto Falk Biedermann